Ihre Unique Selling Proposition (USP) ist der Hebel zum Erfolg.

von | Dez 18, 2023 | Blog

Der Begriff USP steht für Unique Selling Pro­position und mar­kiert den wohl weitreichend­sten Moment in der Entwicklung des modernen Marketings. Er­funden hat den USP der amerikanische Starwerber Rosser Reeves in den Fünfziger­jahren des vergangenen Jahrhunderts, als die Werbung in den goldenen Nachkriegsjahren so richtig Fahrt aufnahm.

DER MAD MAN ROSSER REEVES

Rosser Reeves agierte als Copy Chief bei Ted Bates & Company, domiziliert an der New Yorker Madison Avenue. (Daher kommt auch die Bezeichnung »Mad(ison) Men«.) Rosser Reeves schreibt in seinem Bestseller »Reality in Advertising«: »Actually, U.S.P. is a precise term, and it deserves a precise definition:

1. Each advertisement must make a pro­position to the customer: Buy this product, and you will get this specific benefit.

2. The proposition must be one that the com­petition either cannot, or does not, offer. It must be unique – either a uniqueness of the brand or a claim not otherwise made in that particular field of advertising.

3. The proposition must be so strong that it can move to the mass millions, i.e. pull over new customers to your product.«

WAS DEN USP UNSCHLAGBAR MACHT

1. DER BENEFIT

Erstens geht es bei der Entwicklung einer er­folg­rei­chen Markenpositionierung nicht um die Be­schrei­bung des Angebots, um Qualitäts­merk­ma­le oder besondere Features eines Produkts. Diese gelten als vo­raus­gesetzt. Ent­scheidend für den Erfolg ist der benefit, der emotionale Nutzen, den die Konsumentinnen und Kon­su­men­ten durch den Kauf des Marken­produktes ziehen. Der benefit ist das, was Käufer nicht nur befriedigt, sondern auch glücklich macht.

2. DIE UNIQUENESS

Zweites entscheidendes Merkmal des USP ist die uniqueness, die Einzigartigkeit. Ein Ver­sprechen, das nicht einzigartig ist, hat keine Kraft. Eine Mar­ke, die nicht einzigartig ist, hat keine Daseinsberech­tigung. Eine Marke, die nicht einzigartig ist, bleibt austausch­bar. Gleichzeitig verleiht die Einzigartigkeit der Marke auch den Käuferin­nen und Käufern ein Gefühl von Einzigartig­keit.

3. DIE BRAND PROPOSITION

Drittens muss das Markenversprechen, die brand propo­sition, so stark sein, dass es bewegt. Es muss in letzter Konsequenz unwider­stehlich sein. Ist dieses Versprechen nicht nur relevant, sondern auch glaubwürdig und attraktiv, schafft es Vertrauen und wird gekauft. Ver­trauen ist die härteste Wäh­rung für Marken- und Kundenloyalität.

SCHÄRFEN SIE DEN BLICK AUF DAS ERFOLGSPOTENZIAL IHRER MARKE

Noch heute ist das Konzept des USP aus der Praxis des Brand Positionings nicht mehr wegzudenken. Und doch ist es nicht einfach, diesen Begriff in die Tat umzusetzen: Zu oft werden oberflächliche Produktmerkmale mit USPs verwechselt. Zu oft werden austauschbare Markeneigenschaf­ten als »unique« betrachtet. Gerne unterschla­gen die Marketingfachleute das Momentum des »selling« – eine Marke muss sich verkaufen.

»USP« ist eine Erfolgs­formel, die nur dann wirklich funktioniert, wenn man sie kompromisslos anwendet. Entwickeln Sie Ihren USP in Zusammenarbeit mit einem versierten Profi. Denn nur mit der Schärfe der professionellen Aussensicht schärfen Sie den Blick auf das Erfolgspotenzial Ihrer Marke und setzen es auch frei.

Positionings bietet USP-Workshops auf der Basis des Marke-Mensch-Markt-Modells und textet Brand Propositions und Value Statements. Fragen? Rufen Sie an!

Check it out:

Rosser Reeves: Reality in Advertising. New York 1961